| | |


Luchsprojekt Harz


Zum Inhalt

Wiederansiedlung

Die Rückkehr des Luchses

Zwischen Sommer 2000 und Herbst 2006 wurden im Nationalpark Harz insgesamt 24 Luchse (9 Männchen und 15 Weibchen) in die Freiheit entlassen. Alle ausgewilderten Tiere sind Gehegenachzuchten aus europäischen Wildparks, die vor der Freilassung in einem vier Hektar großen Auswilderungsgehege im Nationalpark in den neuen Lebensraum eingewöhnt worden waren.

Die Nationalparkverwaltung Harz führt die Erfolgskontrolle des Luchsprojektes durch. Inzwischen liegen aus nahezu allen Teilen des Mittelgebirges Luchsbeobachtungen vor. Einzelne Tiere können auch bereits etliche Kilometer außerhalb des Harzes beobachtet werden. Im Sommer 2002 gelang erstmals der Nachweis von wildgeborenen Jungtieren im Harz. Seither kam in jeder Saison Nachwuchs zur Welt.

Bleibt die Entwicklung so positiv, sind daher keine weiteren Auswilderungen nötig.


Der Arbeitsschwerpunkt des Projektes liegt somit neben der Öffentlichkeitsarbeit vor allem in der Dokumentation der bisherigen Ergebnisse und in gezielten Untersuchungen zur weiteren Entwicklung der Population.


Seite weiterempfehlen