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Das Wiederansiedlungsprojekt im Harz

Die Rückkehr des Luchses

Zwischen Sommer 2000 und Herbst 2006 wurden im Nationalpark Harz nach und nach insgesamt 24 Luchse (9 Männchen und 15 Weibchen) in die Freiheit entlassen. Alle ausgewilderten Tiere waren Gehegenachzuchten aus europäischen Wildparks, die vor der Freilassung in einem vier Hektar großen Auswilderungsgehege im Nationalpark in den neuen Lebensraum eingewöhnt worden waren.

Im Sommer 2002 gelang erstmals der Nachweis von wildgeborenen Jungtieren im Harz. Seither kam in jeder Saison Nachwuchs zur Welt.

Im Jahr 2010 gelang im hessischen Teil des Kaufunger Waldes der erste Nachweis junger Luchse außerhalb des Harzes. 2013 brachte eine Luchsin im Hils (Leinebergland) erstmals Jungtiere zur Welt und 2016 fand im Solling die erste dokumentierte Luchs-Reproduktion statt. Auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Luchse mittlerweile außerhalb des Harzes unterwegs.

Der heutige Arbeitsschwerpunkt des Projektes liegt neben der Öffentlichkeitsarbeit vor allem in der Dokumentation der weiteren Entwicklung und der Forschung zu bestimmten Fragestellungen, wie zum Beispiel den Ausbreitungswegen der Harzer Luchse.


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