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Fotofallen

Luchse zählen mit automatischen Kameras

Wie viele Luchse gibt es eigentlich im Harz? Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen. Allerdings ist sie sehr schwer zu beantworten. Aufgrund ihrer großen Streifgebiete und der relativen Seltenheit entziehen sich Luchse üblichen Zähl- und Schätzverfahren der Wildbiologie.

Luchse lassen sich jedoch auf Farbfotos anhand ihrer Fleckenzeichnung unterscheiden. Gelingt es, ausreichend viele Tiere aus der Harzer Luchspopulation abzulichten und wieder zu erkennen, sind Rückschlüsse auf den Gesamtbestand möglich.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Einsatz von automatischen Wildkameras zu einem festen Bestandteil wildbiologischer Forschung entwickelt. Erste Versuche mit dem sporadischen Einsatz moderner Kameras in den Anfangsjahren des Luchsprojektes haben gezeigt, dass sich die Harzluchse trotz relativ schwacher Fleckenzeichnung auf Bildern individuell unterscheiden lassen.

Der erste Durchlauf eines systematischen Fotofallenmonitorings fand schließlich im Herbst und Winter 2014/2015 statt. Detaillierte Informationen zu dieser Monitoring-Methode und die Ergebnisse des systematischen Fotofallenmonitorings finden Sie im Bereich Veröffentlichungen.


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