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Luchsgenetik

Probensammeln wie im „Tatort"

Nicht nur beim winterlichen Abfährten sondern auch von zufälligen Beobachtern wird gelegentlich Material gefunden (Haare, Kot, Urin etc.), das eine genetische Analyse erlaubt. Von etlichen der bis zum Jahr 2006 ausgewilderten Luchse liegen Blutproben vor. Wann immer Luchse gefangen oder tot aufgefunden werden, werden Blut-, Gewebe- oder Haarproben entnommen.

Das Senckenberg Labor für Naturschutzgenetik in Gelnhausen fungiert auf Empfehlung der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA) als nationales Referenzlabor für die Genetik großer Beutegreifer und erhält sämtliches Probenmaterial, das im Rahmen des Luchsprojektes Harz gesammelt wird, zur genetischen Analyse.


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