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Rund um das Ilsetal - Westerbergklippe

Länge: 10 Kilometer

Dauer: 2 - 3 Stunden


Diese Wanderung führt ausgehend von Ilsenburg durch schöne Buchenwälder zur Westerbergklippe sowie durch das Ilsetal. Sie sei denen empfohlen, die abseits von touristischen Zentren Ruhe suchen.


Beginnend am Blochhauer im Ilsetal folgt die Wanderung zuerst dem Zeichen des Radfernwanderweges R1 über die Waldhöhe und biegt dann ins Suental ab. Talaufwärts erleben Sie einen naturnahen und artenreichen Wald, der besonders in seinem Frühjahrsaspekt beeindruckt. Tragen die Bäume erst ihr Laub, reicht das Licht am Boden nur noch für wenige Pflanzen aus.


Bald erreichen Sie die Reste einer alten Tonmühle (Informationstafel). Bei geeignetem Wetter können Sie vielleicht sogar Feuersalamander beobachten. Am Ende des Tales müssen Sie auf einem kurzen, steilen Wegstück etwa 100 Höhenmeter überwinden. Oben ist der Windenweg erreicht (Schutzhütte), dem Sie nach links in Richtung Froschfelsen folgen. An der nächsten Wegegabelung (Försters Tränke) gehen Sie den nach rechts ansteigenden Weg zu einem Rastplatz, von wo der Weg zum Froschfelsen abzweigt. Dieser Felsen ist einer von vielen großen Granit-Felsen, bei dessen Anblick man an einen riesigen Frosch denkt. Tatsächlich ist er aber durch die sog.  „Wollsackverwitterung“ des Granits entstanden.

Von hier führt ein mit Gras bewachsener Weg vorbei an der Schutzhütte zur Westerbergklippe, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Die Klippe ist besteigbar und belohnt mit einem herrlichen Panoramablick über das Rohn- und Ilsetal bis zum Brocken. Hier wachsen urwüchsige Eichen- und Kiefernbestände (Felsheide-Kiefernwälder). Diese seltene Waldform ist im östlichen Harz noch mehrfach zu beobachten, erreicht aber in dieser typischen Ausprägung im Ilsetal ihren westlichsten Punkt.


Der Weg führt nun über den Südhang des Rohntales zurück zur Waldstraße. Nach ca. 200 Metern erlaubt eine Schneise den Blick ins Rohntal, danach folgt bald der Wanderweg ins Ilsetal. Geleitet von altehrwürdigen Buchen, Eichen, Kiefern und Fichten gelangt man durch ein urwüchsiges Tal zum Zanthierplatz, an dem eine Gedenktafel an Hans Dietrich von Zanthier, den Vater der Idee der Nachhaltigkeit, erinnert. Auf dem Heinrich-Heine-Weg geht es entlang der Ilse zurück nach Ilsenburg.


Am Ortseingang von Ilsenburg wartet das Nationalparkhaus Ilsetal mit seiner Ausstellung auf Ihren Besuch. Hier beantwortet ein Nationalpark-Ranger gerne Ihre offen gebliebenen Fragen. In der ersten Etage bieten wechselnde Fotoausstellungen ungewohnte Einblicke in Natur und Region. Der Eintritt ist frei.


Kontakt

Nationalparkhaus Ilsetal, Tel. 03 94 52 / 8 94 94,

geöffnet täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr


Tourist-Information Ilsenburg, Tel. 03 94 52 / 1 94 33,

www.ilsenburg.de


Impressum

Nationalpark Harz, Lindenallee 35, 38855 Wernigerode

Tel. 0 39 43 / 55 02 - 0, Fax 0 39 43 / 55 02 - 37

poststelle@nationalpark-harz.de

Text: E. Selz

2009


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